Anti-Atomstrom-Gipfel: Täuschung der Öffentlichkeit und Ablenkung vom Versagen der Anti-Atom-Politik
Unabhängige Analyse zeigt auf: Österreich ist nicht von Atomstromimporten abhängig
PRESSEMITTEILUNG (1. Juli 2011) Der heute in Wien stattfindende „Anti-Atomstrom-Gipfel“ dient primär der Täuschung der Öffentlichkeit und der Ablenkung vom Versagen der österreichischen Bundesregierung im Bereich der Anti-Atom-Politik. Mit falschen Behauptungen wird der Öffentlichkeit die angebliche Abhängigkeit von Atomstromimporten suggeriert, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Österreich verfügt über eine weitgehend ausgeglichene Bilanz zwischen Stromverbrauch und Produktion. Die Existenz eines geringen negativen Saldos ist nicht auf fehlende Produktionskapazitäten zurückzuführen, sondern ausschließlich auf die kaufmännische Strategie der Stromkonzerne.
Italien lehnt Berlusconis Atompläne kategorisch ab
Wiedereinstieg in die Nutzung der Atomkraft mit beeindruckender Mehrheit abgelehnt – endgültiges Aus
Italiens Bevölkerung hat den Plänen von Premier Berlusconi zum Wiedereinstieg in die Atomkraftnutzung eine kategorische Absage erteilt. Im Rahmen des vom 12. bis 13. Juni stattfindenden Referendums haben sich 95% gegen die Atomkraft ausgesprochen. Damit wurde das endgültige Aus für die Atomkraft in Italien bestätigt.
CEZ-Direktor gibt vor Umweltausschuss fehlenden Bedarf für neue Blöcke in Temelin zu
Widerrechtliche UVP muss umgehend gestoppt werden Weiterlesen
Skandalöser Zusatz zum ELWOG untergräbt Glaubwürdigkeit der österreichischen Anti-Atom-Politik
Ähnliches Ansinnen der Atomlobby wurde vom tschechischen Parlament zurückgewiesen. Weiterlesen
Umweltdachverband: Skandal im Schatten des Budgets – bevorrangter Wasserkraft- und Infrastrukturausbau für Großanlagen beschlossen
VP Haubner und SP Katzian wurden zu Handlangern der E-Wirtschaftslobby. Für UVP-pflichtige Leitungs- und Kraftwerksbauten gilt ab jetzt unter dem Deckmantel Klimaschutz und Versorgungssicherheit ein prioritäres öffentliche Interesse. Weiterlesen
Neue Analyse zeigt auf: Österreich ist nicht von Atomstromimporten abhängig
In den nächsten Jahren entwickelt sich Österreich sogar zu einem der größten Stromexporteure in der EU
CEZ muss Informationen bereitstellen, sagte das Gericht
Medieninformationen aus Tschechien – Übersetzung
Medium: Presseagentur CTK, Lidove noviny, MF Dnes / abgekürzt
Grenzüberschreitendes UVP-Verfahren zum deutschen Energiekonzept jetzt!
Die Bundesregierung muss ihre Verpflichtung zur Wahrung der Sicherheitsinteressen der österreichischen Bevölkerung wahrnehmen und die widerrechtlichen Beschlüsse zur Betriebsverlängerung deutscher Kernkraftwerke stoppen. Weiterlesen
„Anti-Atom-Maßnahmen“ der Bundesregierung sind lediglich PR-Blase
Bisher keine wirksamen Maßnahmen gegen Temelin, Mochovce oder Isar auf diplomatischer Ebene gesetzt.
Auch im Falle des AKW Mochovce sind keine relevanten Schritte der Bundesregierung auszumachen. Obwohl die neue slowakischen Premierministerin Radicova mehrmals ihre Gesprächsbereitschaft betonte und sich sogar für die Vorgangsweise beim UVP-Verfahren entschuldigte, gibt es keine konkrete Reaktion der Bundesregierung, um eine transparente Behandlung der fundamentalen Frage des fehlenden Containments sicherzustellen. „Die Bundesregierung vergibt leichtfertig alle Chancen zur Wahrung der Sicherheitsinteressen“, erklärt Pavlovec. „Ihre bisherigen Aktivitäten stellen lediglich eine PR-Blase dar, um von den schwerwiegenden Versäumnissen in der Anti-Atom-Politik abzulenken“, so Pavlovec abschließend.







