Sicherheit

Block 1 des AKW Temelin liefert nach Störfall keinen Strom

PAVLOVEC ENERGY CONSULTING (20.2.2012) Wie erst heute bekannt wurde, liefert Block 1 des AKW Temelin seit Samstag keinen Strom. Aufgrund eines Problems in der Dampfzuleitung zur Turbine musste die Reaktorleistung auf 30% reduziert und die Stromproduktion eingestellt werden. Nach Angaben des Betreibers CEZ sollte die Reparatur bereits heute in den Nachtstunden beendet werden. Die Turbinen des AKW Temelin – ungeprüfte Prototypen – sorgen immer wieder für ungeplante Betriebsunterbrechungen des Kraftwerks.

Knalleffekt in Prag: Tschechischer Geheimdienst kritisiert übertriebene Atom-Ausbaupläne

Österreichische Bundesregierung muss endlich wirksame Schritte gegen AKW`s ohne Containment setzten

(2. Dezember 2011) Erstmals regt sich in offiziellen Kreisen in Tschechien Widerstand gegen das gigantomanische Atom-Ausbauprogramm im Rahmen des tschechischen Energiekonzeptes. Die Kritik kommt von einer völlig unerwarteten Seite – dem Geheimdienst – und sorgt für einen Knalleffekt. Weiterlesen

Wurde der tatsächliche Verursacher der Jod 131-Emissionen in Europa wirklich gefunden?

Zweifel an den Angaben der IAEO sind nach wie vor angebracht. Die AKW´s  Mochovce und Paks sollten von unabhängigen Experten auf mögliche Störfälle untersucht werden.

Heute vermeldete die IAEO, die in den letzten Wochen in mehreren europäischen Ländern festgestellten geringen Konzentrationen des radioaktiven Isotops Jod 131 würden wahrscheinlich vom ungarischen „Institute of Isotopes“ am westlichen Rand von Budapest stammen. Das Umweltministerium in Wien erklärte prompt in seiner Aussendung: Quelle der geringen Iod-131-Spuren in Ungarn gefunden. Weiterlesen

Radioaktives Jod 131 an einigen Messstationen in Österreich und anderen europäischen Ländern registriert

Das Material könnte aus einem Störfall in den AKW´s Bohunice, Mochovce oder Paks stammen – umgehende Untersuchung vor Ort gefordert

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Appell an Ex-Kanzler Gusenbauer: Ziehen Sie Lehren aus Fukushima und stoppen sie das skandalöse Mochovce-Engagement der STRABAG

Bundesregierung muss die Frage des fehlenden Containments des AKW Mochovce aktiv auf internationaler Ebene thematisieren.

 

PRESSEMITTEILUNG

(10. Juni 2011). Anläßlich der heutigen Hauptversammlung des Baukonzerns STRABAG protestieren NGO´s gegen die skandalöse Beteiligung des Unternehmens am Ausbau von völlig veralteten sowjetischen Reaktoren ohne Containment im slowakischen Mochovce. Die Katastrophe in Fukushima hat der Weltöffentlichkeit eindrucksvoll vor Augen geführt, dass veraltete AKW´s ohne Containment schwere Unfälle nicht beherrschen können. Die wichtigste Lehre aus Fukushima lautet daher: Kernkraftwerke ohne Containment müssen möglichst rasch vom Netz. Weiterlesen

STRABAG HAUPTVERSAMMLUNG: NGOs protestieren am Freitag gegen Bauvorhaben betreffend AKW Mochovce

Utl.: Packelei mit Politik (siehe Fall Gusenbauer) auf Kosten der Sicherheit

Medienmitteilung der NGOs “Antiatom Szene” und “Resistance for Peace”

Wien, Linz am 9.6.2011

Die NGOs “Antiatom Szene” und “Resistance for Peace” werden anlässlich der STRABAG-Hauptversammlung am Freitag, 10.6.2011 ab 9:15 Uhr vor dem “Austria Center Vienna”, Bruno Kreisky Platz, 1220 Wien gegen die Beteiligung der STRABAG am Mochovce-Ausbau 3&4 protestieren.

Ein 4 Meter Banner mit der Aufschrift “Stopp STRABAG Atomgeschäft” wird gezeigt. Flyer, die das skandalöse Bauvorhaben im gefährlichsten Atomkraftwerksprojekt Europas zum Inhalt haben, werden verteilt und Aktionäre zum Protest  gegen den 88 Millionen Euro-Auftrag, den die STRABAG als billigster Bieter erhalten hat, aufgerufen. Weiterlesen

Zahnlose Stresstests: Berlakovich als Wegbereiter der Atomlobby

AKW´s ohne Containment müssen möglichst rasch stillgelegt werden

PRESSEMITTEILUNG

(25. Mai 2011) Gestern wurde von einem Kompromiss bei den anvisierten Stresstests für europäische AKW´s berichtet. Umweltminister Berlakovich hat dies auch umgehend begrüßt und als seinen Erfolg reklamiert. In Wirklichkeit hat sich allerdings die Atomlobby in allen wichtigen Punkten durchgesetzt. Die Tests sollen von den Betreibern der Atomkraftwerke vorgenommen und durch die nationalen Behörden überprüft werden. „So wurde das von Berlakovich gelieferte populistische Schlagwort von der Atomlobby dankend aufgegriffen, um die Folgen der Fukushima-Katastrophe möglichst zu verharmlosen“, erklärt Radko Pavlovec, unabhängiger Energieexperte. „So muss sich der Minister den Vorwurf gefallen lassen, als Wegbereiter der Atomlobby zu agieren“. Weiterlesen

AKW Fukushima: TEPCO bestätigt Kernschmelze in 3 Reaktoren

Nach wochenlangen Täuschungsmanövern bestätigt nun TEPCO, das Betreiberunternehmen des AKW Fukushima, dass es in allen drei zum Zeitpunkt des Erdbebens aktiven Reaktoren zur Kernschmelze gekommen ist. Bisher wurde lediglich von einer Kernschmelze im Reaktor 1 gesprochen.

Unglaubwürdige Position von Berlakovich gefährdet eine strenge Überprüfung von europäischen Atomreaktoren

Umweltminister ist für die Geheimhaltung von Schlüsselinformationen zum AKW Mochovce in Kooperation mit der Atomlobby verantwortlich

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Super-GAU im japanischen AKW Fukushima 1 – Update 29.4.2011

Im japanischen AKW Fukushima 1 ist ein mehrfacher Super-GAU im Gange. Die Lage ist nach wie vor außer Kontrolle. Betroffen sind 4 von 6 Reaktorblöcken. In den veralteten Reaktoren ohne Containment kam es nach dem starken Erdbeben gefolgt von einem Tsunami zunächst zum Ausfall der Kühlsysteme, später zum Versagen der Druckabbausysteme. Die Reaktorgebäude wurden durch Explosionen zerstört. Die Reaktordruckgefäße der Blöcke 1-3 sind nicht mehr intakt, Radioaktivität kann ungehindert austreten. Zusätzlich kommt es zur Überhitzung des Brennstoffes in den Abklingbecken von zumindest zwei Blöcken. Dies führt zu weiteren hohen Freisetzungen.

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