Appell an Ex-Kanzler Gusenbauer: Ziehen Sie Lehren aus Fukushima und stoppen sie das skandalöse Mochovce-Engagement der STRABAG
Bundesregierung muss die Frage des fehlenden Containments des AKW Mochovce aktiv auf internationaler Ebene thematisieren.
PRESSEMITTEILUNG
(10. Juni 2011). Anläßlich der heutigen Hauptversammlung des Baukonzerns STRABAG protestieren NGO´s gegen die skandalöse Beteiligung des Unternehmens am Ausbau von völlig veralteten sowjetischen Reaktoren ohne Containment im slowakischen Mochovce. Die Katastrophe in Fukushima hat der Weltöffentlichkeit eindrucksvoll vor Augen geführt, dass veraltete AKW´s ohne Containment schwere Unfälle nicht beherrschen können. Die wichtigste Lehre aus Fukushima lautet daher: Kernkraftwerke ohne Containment müssen möglichst rasch vom Netz. Weiterlesen
STRABAG HAUPTVERSAMMLUNG: NGOs protestieren am Freitag gegen Bauvorhaben betreffend AKW Mochovce
Utl.: Packelei mit Politik (siehe Fall Gusenbauer) auf Kosten der Sicherheit
Medienmitteilung der NGOs “Antiatom Szene” und “Resistance for Peace”
Wien, Linz am 9.6.2011
Die NGOs “Antiatom Szene” und “Resistance for Peace” werden anlässlich der STRABAG-Hauptversammlung am Freitag, 10.6.2011 ab 9:15 Uhr vor dem “Austria Center Vienna”, Bruno Kreisky Platz, 1220 Wien gegen die Beteiligung der STRABAG am Mochovce-Ausbau 3&4 protestieren.
Ein 4 Meter Banner mit der Aufschrift “Stopp STRABAG Atomgeschäft” wird gezeigt. Flyer, die das skandalöse Bauvorhaben im gefährlichsten Atomkraftwerksprojekt Europas zum Inhalt haben, werden verteilt und Aktionäre zum Protest gegen den 88 Millionen Euro-Auftrag, den die STRABAG als billigster Bieter erhalten hat, aufgerufen. Weiterlesen
Zahnlose Stresstests: Berlakovich als Wegbereiter der Atomlobby
AKW´s ohne Containment müssen möglichst rasch stillgelegt werden
PRESSEMITTEILUNG
(25. Mai 2011) Gestern wurde von einem Kompromiss bei den anvisierten Stresstests für europäische AKW´s berichtet. Umweltminister Berlakovich hat dies auch umgehend begrüßt und als seinen Erfolg reklamiert. In Wirklichkeit hat sich allerdings die Atomlobby in allen wichtigen Punkten durchgesetzt. Die Tests sollen von den Betreibern der Atomkraftwerke vorgenommen und durch die nationalen Behörden überprüft werden. „So wurde das von Berlakovich gelieferte populistische Schlagwort von der Atomlobby dankend aufgegriffen, um die Folgen der Fukushima-Katastrophe möglichst zu verharmlosen“, erklärt Radko Pavlovec, unabhängiger Energieexperte. „So muss sich der Minister den Vorwurf gefallen lassen, als Wegbereiter der Atomlobby zu agieren“. Weiterlesen
AKW Fukushima: TEPCO bestätigt Kernschmelze in 3 Reaktoren
Nach wochenlangen Täuschungsmanövern bestätigt nun TEPCO, das Betreiberunternehmen des AKW Fukushima, dass es in allen drei zum Zeitpunkt des Erdbebens aktiven Reaktoren zur Kernschmelze gekommen ist. Bisher wurde lediglich von einer Kernschmelze im Reaktor 1 gesprochen.
Unglaubwürdige Position von Berlakovich gefährdet eine strenge Überprüfung von europäischen Atomreaktoren
Umweltminister ist für die Geheimhaltung von Schlüsselinformationen zum AKW Mochovce in Kooperation mit der Atomlobby verantwortlich
Super-GAU im japanischen AKW Fukushima 1 – Update 29.4.2011
Im japanischen AKW Fukushima 1 ist ein mehrfacher Super-GAU im Gange. Die Lage ist nach wie vor außer Kontrolle. Betroffen sind 4 von 6 Reaktorblöcken. In den veralteten Reaktoren ohne Containment kam es nach dem starken Erdbeben gefolgt von einem Tsunami zunächst zum Ausfall der Kühlsysteme, später zum Versagen der Druckabbausysteme. Die Reaktorgebäude wurden durch Explosionen zerstört. Die Reaktordruckgefäße der Blöcke 1-3 sind nicht mehr intakt, Radioaktivität kann ungehindert austreten. Zusätzlich kommt es zur Überhitzung des Brennstoffes in den Abklingbecken von zumindest zwei Blöcken. Dies führt zu weiteren hohen Freisetzungen.
Vertragsverletzungsverfahren der Bundesregierung gegen Temelin und Mochovce statt unverbindlicher populistischer Aussagen gefordert
Kommentar von Radko Pavlovec zum 25. Jahrestag von Tschernobyl und Tag 46 der Fukushima-Katastrophe
25 Jahre nach Tschernobyl: Mehrfacher Super-GAU in Fukushima erreicht bereits gleiche Größenordnung
Kernkraftwerke ohne Containment haben im europäischen Netz nichts verloren – Ausbau des AKW Mochovce umgehend stoppen. Weiterlesen
Zimola überzeugte Pühringer, dass Temelin kein Fukushima ist
Medienmonitoring aus Tschechien – Übersetzung
Medium: Právo / Redakteur: V.Vácha / Volltext
Der südböhmische Hauptmann Jiří Zimola wollte am Dienstag Abend in Linz den oberösterreichischen Landeshauptmann Josef Pühringer davon überzeugen, dass Temelin kein japanisches Fukushima ist. „Das Treffen initiierte ich, weil ich die Entstehung einer Antiatom-Plattform bemerkt habe. Es würde mich nicht freuen, wenn Sachen, die mit dem Atomkraftwerk Temelin zusammenhängen, gute Beziehungen zwischen unseren Regionen verletzen sollten. Weiterlesen


