Vertragsverletzungsverfahren der Bundesregierung gegen Temelin und Mochovce statt unverbindlicher populistischer Aussagen gefordert
Kommentar von Radko Pavlovec zum 25. Jahrestag von Tschernobyl und Tag 46 der Fukushima-Katastrophe
Anti-Atomszene übt heftige Kritik an Minister Berlakovich
Link zum Bericht der Tageszeitung “Oberösterreichische Nachrichten” http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/art385,586895
Nach skandalösen Aussagen von Premier Necas: Bundesregierung muss Vertragsverletzungsverfahren gegen die UVP zur Erweiterung des AKW Temelin umgehend einleiten
(23.3.2011) Gestern wurden von der Bundesregierung rechtliche Schritte gegen Temelin und Mochovce medienwirksam verkündet. Im Falle des AKW Temelin bot sich gestern durch den Wien-Besuch des tschechischen Premier Necas eine einzigartige Gelegenheit, auf den Abbruch des EU-widrigen UVP-Verfahrens zum Bau neuer Blöcke zu drängen. Statt diese durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes untermauerte Forderung zu deponieren, beschränkte sich Bundeskanzler Faymann auf die unverständliche Minimalforderung, „österreichischen NGO´s nach dem Abschluss der UVP Parteistellung einzuräumen“. Necas lehnte diese Forderung mit dem Hinweis ab, wonach „NGO´s bereits in das UVP-Verfahren einbezogen seien“.








