Klarstellung zu Aussagen von Rudi Anschober in der tschechischen Zeitung E15
Von Radko Pavlovec, 22.11.2011
Heute wurde in der tschechischen Zeitung E15 (Fachzeitung im Energiebereich) ein Artikel mit dem Titel „Österreichische Proteste gegen Temelin werden wohl weniger intensiv sein als vor Jahren“ veröffentlicht ( siehe die Übersetzung des Artikels im vorigen Beitrag ). Der Artikel basiert auf Interviews mit Landesrat Rudi Anschober und Dalibor Strasky, seit Juli Anti-Atom-Beauftragter in Oberösterreich. Zum Gespräch mit Rudi Anschober stellt Redakteur Petr Horky fest: „..auf kontroversielle Fragen antwortet er ausweichend oder diplomatisch“. Unter dem Zwischentitel „Die Österreicher werden von einem ehemaligen Temelin-Mitarbeiter beraten“ ist der folgende Absatz zu finden: Die Änderung der auf Konfrontation basierenden Taktik der oberösterreichischen Landesregierung belegt auch der Wechsel in der Funktion des Anti-Atom-Beauftragten. Dreizehn Jahre lang vertrat die Landesregierung im Kampf gegen Temelin Radko Pavlovec. Er wurde im heurigen Sommer ausgewechselt, da er angeblich zu konfliktreich war, mit den Worten von Anschober „zu wenig Teamspieler“. Weiterlesen
Österreichische Proteste gegen Temelin werden wahrscheinlich nicht mehr so scharf sein wie vor Jahren
Artikel der tschechischen Zeitung E15 – Autor: Petr Horky
Als die Tschechische Republik vor 10 Jahren das Atomkraftwerk Temelin in Betrieb genommen hat, haben die empörten Österreicher die Grenzübergänge blockiert. Jetzt will die tschechische Regierung das AKW Temelin um zwei neue Blöcke erweitern. Was werden die Österreicher machen? Weiterlesen
Wurde der tatsächliche Verursacher der Jod 131-Emissionen in Europa wirklich gefunden?
Zweifel an den Angaben der IAEO sind nach wie vor angebracht. Die AKW´s Mochovce und Paks sollten von unabhängigen Experten auf mögliche Störfälle untersucht werden.
Heute vermeldete die IAEO, die in den letzten Wochen in mehreren europäischen Ländern festgestellten geringen Konzentrationen des radioaktiven Isotops Jod 131 würden wahrscheinlich vom ungarischen „Institute of Isotopes“ am westlichen Rand von Budapest stammen. Das Umweltministerium in Wien erklärte prompt in seiner Aussendung: Quelle der geringen Iod-131-Spuren in Ungarn gefunden. Weiterlesen
Radioaktives Jod 131 an einigen Messstationen in Österreich und anderen europäischen Ländern registriert
Das Material könnte aus einem Störfall in den AKW´s Bohunice, Mochovce oder Paks stammen – umgehende Untersuchung vor Ort gefordert
Neue Szenarien des tschechischen Energiekonzeptes rechnen mit Atomstromanteilen zwischen 79 und 88 Prozent
Unrealistische Annahmen und Druck der Atomlobby als Hintergrund – Diskussion der Szenarien wird im Rahmen einer grenzüberschreitenden strategischen Umweltprüfung erfolgen.
(27.10.2011 – Exklusivbericht TEMELIN.COM – Autor: Radko Pavlovec) Der „Rat für die Energiestrategie“ – ein von der Atomlobby dominiertes Beratungsgremium – übergab diese Woche der tschechischen Regierung zwei Szenarien des Energiekonzeptes, die als Grundlage für den Regierungsbeschluss dienen sollen. Weiterlesen
Tschechischer Präsident Klaus in Linz: Anbiederung der Politik, kein Protest gegen Atomwahn
Der als fanatischer Atombefürworter und Anti-Öko-Demagoge bekannte tschechische Präsident Vaclav Klaus besuchte gestern Linz und traf mit Spitzen der Politik und Wirtschaft zusammen. Weiterlesen
Erinnerung an die Parteien: Demontage der österreichischen Anti-Atom-Politik als wichtiges Thema für den heutigen Beschluss zum großen U-Ausschuss.
Mögliche Zusammenhänge der Vergabe von Aufsichtsratsposten an frühere Regierungsmitglieder mit der systematischen Abschwächung der Anti-Atom-Politik müssen dringend aufgeklärt werden.
PRESSEMITTEILUNG
(20. Oktober 2011) Die Parlamentsklubs erhalten heute eine Erinnerung, das wichtige Thema der Demontage der österreichischen Anti-Atom-Politik in der Ära Schüssel/Gusenbauer im Rahmen des heutigen Beschlusses zum großen Untersuchungsausschuss zu berücksichtigen. Konkret sollen mögliche Zusammenhänge der Vergabe von Aufsichtsratsposten an frühere Regierungsmitglieder mit der systematischen Abschwächung der österreichischen Anti-Atom-Politik im Zeitraum 2000 bis 2010 untersucht werden. Nach dieser regelrechten Demontage existiert derzeit keine aktive Anti-Atom-Politik mehr. Das Hauptziel von Minister Berlakovich als verantwortliches Regierungsmitglied scheint ein gutes Einvernehmen mit Vertretern der Atomlobby in den Nachbarstaaten zu sein. „Ich hoffe, dass die Abgeordneten für die Untersuchung dieses wichtigen Themenbereiches stimmen werden“, erklärt Radko Pavlovec, unabhängiger Energieexperte. „In diesem Fall geht es nicht nur um Geld, sondern um die Sicherheit der Menschen in Österreich“. Weiterlesen
Temelin-Beauftragter: Bürgerwiderstand und rechtliche Probleme als Haupthindernisse für die Erweiterung des AKW Temelin
Österreichische Bundesregierung und die Bundesländer lassen Atomgegner im Stich oder behindern sogar ihre Arbeit.
Pressemitteilung von Radko Pavlovec
(12. Oktober 2011) Heute wird die tschechische Regierung den aktuellen Bericht des Temelin-Beauftragten Vaclav Bartuska diskutieren, der sich mit den Risiken und Behinderungen bei der Erweiterung des AKW befasst. Der Bericht beinhaltet brisante Fakten, die auch die Hintergründe der österreichischen Anti-Atom-Politik beleuchten. Als wichtigstes Problem wird „das erhöhte Interesse der Öffentlichkeit in Österreich und Deutschland“ hervorgehoben. Weiterlesen
Wer profitiert vom Scheinkrieg gegen nicht existierende Atomstromimporte? – Teil 3: Der heroische Kampf um das Atomstromimportverbot
Veröffentlicht in “ENERGISCH” – Blog von Radko Pavlovec auf WordPress
Der für den Herbst angekündigte zweite „Atomstromgipfel“ zum Thema Atomstromimportverbot fand zwar noch nicht statt und es ist auch kein Termin bekannt, trotzdem tut sich zu diesem Thema aktuell sehr viel. Es ist daher Zeit für eine Zwischenbilanz.
Heute fand eine Pressekonferenz von Greenpeace und Global 2000 statt, in deren Rahmen zwei rechtliche Gutachten vorgestellt wurden. Beide sehen – wie angesichts der Intention auch nicht anders zu erwarten – das Atomstromimportverbot prinzipiell als möglich an. Widersprüche zum EU-Wettbewerbsrecht sowie zum internationalen Handelsabkommen (GATT) werden negiert. Dies erscheint als bemerkenswert, da die E-Control unmittelbar nach ihrer Gründung die bis dahin bestehenden Stromimportverbote aus Tschechien und der Slowakei gerade unter Hinweis auf das EU-Wettbewerbsrecht und das GATT-Abkommen aufgehoben hat – damals ein schwerer Rückschlag für die Atomgegner. Ein Importverbot für Deutschland oder Frankreich stand sowieso niemals zur Debatte. Hat sich die E-Control also geirrt und unnötig die Grenzen für den Atomstrom geöffnet? Weiterlesen
Rechtsextreme Einflüsse dürfen in der Anti-Atom-Bewegung keinen Platz haben – Land Oberösterreich muss die Diskriminierung von Kritikern umgehend beenden.
Neue Analyse belegt: Weltanschauliche Grundlagen des Weltbund zum Schutze des Lebens – WSL stammen aus der NS-Zeit
Presseaussendung der NGOs „Antiatom Szene“ und „Resistance for Peace“ gemeinsam mit Radko Pavlovec am 11.8.2011
Der Streit um die Kooperation mit im Vorfeld des Rechtsextremismus angesiedelten Personen und Organisationen eskaliert derzeit in Oberösterreich. Landesrat Anschober versucht neuerdings mittels „Zwangsmediation“, die Kritiker von rechtsextremen Tendenzen von den Förderungen im Rahmen der Anti-Atom-Offensive auszuschließen. In Absprache mit seinem Büro wird auch eine Verleumdungskampagne mit dem Vorwurf des Datenmissbrauches gegen regierungskritische Atomgegner geführt. Eine neue Analyse des Weltbund zum Schutze des Lebens – WSL durch den renommierten deutschen Journalisten und Buchautor Peter Bierl stärkt hingegen den kritischen AtomgegnerInnen nun den Rücken. Weiterlesen







